Mode- und Textillexikon

by FYNCH-HATTON
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amfori BSCI

Die BSCI (Business Social Compliance Initiative) wurde 2003 von amfori gegründet, mit dem Ziel zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten. Die Initiative zählt inzwischen mehr als 2.400 weltweite Mitglieder, darunter sowohl Hersteller als auch Unternehmen aus dem Einzelhandel und der Importbranche. Durch den Beitritt zur Initiative verpflichtet sich Fynch-Hatton seit August 2022 alle Lieferanten in den amfori BSCI-Prozess einzubinden und diese auf ihre Fortschritte zu prüfen. Die Lieferanten wiederum verpflichten sich zur Einhaltung des BSCI Code of Conduct und werden entsprechend auf regelmäßiger Basis auditiert. Die Überprüfung des BSCI Code of Conducts wird durch unabhängige, akkreditierte und von der amfori BSCI ausgewählte Prüfinstitute durchgeführt. Neben den Audits werden zusätzliche unterstützende Maßnahmen, wie z.B. „Round Tables“ oder Lieferantentrainings durchgeführt, um die Umsetzung des Code of Conducts in den Produktionsländern voranzutreiben.

Baumwolle

Baumwolle besteht aus Zellulose, die Grundlage aller Pflanzenarten und ist die meistgenutzte Naturfaser in der Textilindustrie. Baumwolle wird weltweit angebaut, führende Produktionsländer sind Indien, China und die USA. Die Faser wird als Samen gesät, von der Aussaat bis zur Ernte dauert es zwischen 175 bis zu 225 Tagen. Die Ernte erfolgt entweder maschinell oder per Hand. Die Baumwolle muss nach der Ernte getrocknet werden um dann den Schritt der Entkörnung zu folgen, welche die restlichen Samen von der Faser trennt. Die gewonnene Baumwollfaser wird anschließend in Garn verarbeitet und kann eine Stapellänge von 15 bis zu 50mm erreichen. Die Stapellänge ist ausschlaggebend für die Qualität der Faser, umso länger diese ist, umso höher ist dessen Hochwertigkeit. Baumwolle als Naturfaser ist widerstandsfähig, gilt als langlebig und bietet einen weichen Tragekomfort. Quelle: Clothing Technology – 6te Auflage, Europa-Nr. 62218, Autoren: H. Eberle, E. Gonser, H. Hermeling, M. Hornberger, R. Kilgus, R. Kupke, D. Menzer, A. Moll, W. Ring

Casual Fit

Die Casual-Fit Produkte besitzen eine legere Passform für einen bequemen Tragekomfort. Dieser Schnitt schafft die optimale Bewegungsfreiheit für Arme, Schultern und den Oberkörper.mehr dazu

Cotton made in Africa

Cotton made in Africa (CmiA) ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation (AbTF) die 2005 gegründet wurde. Ziel von CmiA ist es, die Lebensbedingungen der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Subsahara-Afrika zu verbessern, die Umwelt zu schützen sowie mehr Transparenz in der Lieferkette zu schaffen.

Denim

Die ursprüngliche Bezeichnung für Denim kommt aus Frankreich: in der südfranzösischen Stadt Nîmes wurde ein widerstandsfähiges Gewebe namens „Serge de Nîmes“ aus einem Baumwoll-Hanf Gemisch erfunden. Daraus wurde die amerikanische Verkürzung „Denim“, die anfänglich vor allem durch die Firma Levi Strauss als Arbeitsbekleidung für Goldgräber zum Einsatz kam. Denim-Jeans wurden jedoch erst in den frühen 1950ern Jahren als modisches Kleidungsstück populär, durch die Assoziation mit Hollywood-Filmstars wie James Dean oder Marlon Brando. Denim ist eine 3/1-Körperbindung mit Indigo-gefärbter Kette und ungefärbtem Schuss. Die blaue Kette erscheint auf der Vorderseite und der weiße Schuss auf der Rückseite. Bei der Textilverarbeitung von Jeans wurden im Laufe der Zeit viele kreative und neue Techniken entwickelt, bei denen Sprays, Bürsten, Rasier-, Mal- und Schleifwerkzeuge verwendet werden, die uns z.B. Stonewashed oder auch gebleichte Jeans gebracht haben.

Elasthan

Elasthan ist eine Textilfaser die synthetisch hergestellt wird und die oftmals unter dem Namen „Spandex“ oder dem Markennamen „Lycra“ bekannt ist. Die Faser wird aus mindestens 85% Polyurethan gefertigt und wird besonders für seine hohe Elastizität sowie Dehnbarkeit verwendet. Elasthan wird üblicherweise nicht als einzelne Faser genutzt, sondern wird mit anderen Fasern zu einer Material-Mischung verarbeitet, so entstehen beispielweise Polyester-Elasthan, Polyamid-Elasthan oder auch Baumwolle-Elasthan. Durch seine hohe Elastizität wird Elasthan vor allem in Bekleidung verwendet die Körperanliegend ist und einen „Stretch“-Effekt erzielen soll, so kommt die Faser vorwiegend bei Strumpfwaren, Sportbekleidung, Unterwäsche oder auch in Jeans zum Einsatz.

Flachs/Leinen

Die Naturfaser Leinen wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen, für dessen Anbau verschiedenste Sorten von weißen bis hellblaue Blüten in einer Höhe von bis zu 120 cm zum Einsatz kommen. Die Flachspflanze muss auf jährlicher Basis neu gesät werden, von der Aussaat bis zur Ernte liegt eine Wachstumsdauer von 90 bis 120 Tagen. Die Pflanze wird ganzheitlich geerntet inklusive der Wurzeln, um die volle Länge der Fasern zu erhalten. Anschließend wird der Flachs auf dem Feld gelagert und der Witterung ausgesetzt (auch Tauröste genannt), um einen natürlichen Prozess der Fäulnis einzuleiten. Nach diesem Schritt lassen sich die holzigen Stängel von der Faser trennen, indem sie durch einen „Kamm“ gezogen werden, welcher die Fasern lockert und gleichzeitig die Samen sowie Fruchtkapseln (die man als Leinsamen kennt) entfernt. Im Nachgang wird der Flachs getrocknet und kann daraufhin gebrochen werden, um beim sogenannten Hecheln den letzten Feinschliff zu bekommen – hier wird der Flachs weiter aufgefasert um ihn letztlich als Garn verspinnen zu können. Leinen als Naturfaser ist robust und hat einen kühlen Effekt auf der Haut, damit eignet es sich besonders gut für Sommerbekleidung oder auch für Heimtextilien.

Garn

Das Wort Garn (oder Faden) wird im allgemeinen Sprachgebrauch für alle Formen von linearen Textilstrukturen verwendet. Ein Garn ist demnach eine Ansammlung von Fasern oder Filamenten mit einer gewissen Länge und einem relativ kleinen Querschnitt, mit oder ohne Drehung, die das Endprodukt eines Spinn- und Spulprozesses ist. Garne können entweder aus nur einem Filament bestehen (Monofilgarn) oder aus zahlreichen, einzelnen Fäden die gezwirnt werden (Multifilamentgarn). Garne können entweder aus Stapelfasern oder aus Filamenten hergestellt werden. Je nach Verwendungszweck kann zwischen verschiedenen Garnarten unterschieden werden: Kettgarne, Schussgarne, Strickgarne, Nähgarne, Stickgarne, Spitzengarne.

Hemdbluse

Basierend auf dem klassischen Herrenhemd, ist die Hemdbluse das Pendant für Damen. Dabei trägt die Hemdbluse häufig die typischen Merkmale eines Herrenhemds: Kragen, Manschetten, Knopfleiste und Brusttaschen. Meist zeichnet sich die Hemdbluse durch ihren geraden Schnitt aus und ist heutzutage sowohl für den Business- als auch für den Freizeitlook zum Basic avanciert.

Interlock

Im deutschen „ineinandergreifen“ genannt, ist Interlock eine Jersey Variante und steht für eine Doppelstricktechnik, bei der einzelne Fäden miteinander gewirkt werden. Dementsprechend werden die Fadenschlingen nicht übereinandergelegt, sondern sie werden auf spezielle Weise ineinander verschlungen und haben somit eine hohe Reißfestigkeit. Der Interlock-Stoff wird maschinell auf einer Wirkmaschine hergestellt, dabei wird auf zwei Nadelbetten mit gegenüberliegenden Nadeln gearbeitet, die ausschließlich rechte Maschen stricken.

Jersey

Jersey gehört zu den gestrickten bzw. gewirkten Stoffarten und wird somit als „Maschenware“ bezeichnet. Der Stoff beschränkt sich nicht auf ein spezielles Material und findet somit ein breites Anwendungsfeld: neben reinen Baumwolljersey werden auch weitere Materialien wie z.B. Polyester, Viskose, Elasthan, Wolle, Leinen oder verschiedene Gemische eingesetzt. Jersey gilt als robuster Stoff, der sich je nach Materialzusammensetzung elastisch (z.B bei Elasthan Beimischung) bis dehnbar (z.B. bei 100% Baumwolle) verhält und ein angenehmes Tragegefühl bietet.

Köperbindung

Die Köperbindung oder im englischen „Twill Weave“ genannt, zeichnet sich durch ihre auffällige diagonalverlaufende Struktur aus. Bei der Köperbindung wird der Schussfaden über mindestens zwei oder mehr Kettfäden geführt, die Fäden können dabei entweder nach links (S-Richtung) oder nach rechts (Z-Richtung) verlaufen und bilden somit ein diagonales Muster, den charakteristischen Köpergrat. Der wohl bekannteste Stoff aus der Köperbindung ist Denim, bei dem auf der Oberfläche die blauen Kettfäden und auf der Rückseite die weißen Schussfäden zu sehen sind. Andere Varianten der Köperbindung sind beispielweise Tweed, Tricotine oder auch Drillich.

Lyocell

Lyocell kann als „man-made Zellusosefaser“ bezeichnet werden: eine Faser die auf dem natürlichen Rohstoff Holz basiert (meist Eukalyptus- oder Buchenholz), jedoch mit chemischen Substanzen verarbeitet wird. Der größte und bekannteste Anbieter ist die österreichische Firma Lenzig AG, welche die Faser unter dem Markennamen TENCEL™ herstellt. Für das Lyocell-Verfahren werden die Holzfasern in einem wässrigen Lösungsmittel aufgelöst und filtriert, um eine Spinnflüssigkeit zu bilden. Diese Flüssigkeit wird in heiße Luft extrudiert und gelangt dann in ein Wasserbad, wo die Zellulose regeneriert wird. Schließlich wird das Lösungsmittel aus dem Faserbündel gewaschen und sofern erforderlich, werden die Filamente in Stapelfasern geschnitten, dann gebleicht, durch Schleudern aufgeweicht, getrocknet und zu Ballen gepresst. Das Verfahren ist kurz, schnell und kann als umweltfreundlich bezeichnet werden: durch die fast vollständige Rückgewinnung des Aminoxid-Lösungsmittels und des Wassers, entstehen keine umweltschädlichen Nebenprodukte (z.B. Abwasser) und dient somit zur Rückführung in den Produktionskreislauf. Lyocell besticht nicht nur durch seinen weichen, seidigen Griff, sondern vor allem durch seine temparaturregulierenden Eigenschaften: es kühlt bei warmen Temperaturen ähnlich wie Leinen und wärmt bei Kälte ähnlich wie Wolle. Die Faser bietet zudem reißfeste sowie atmungsaktive Eigenschaften, die antibakteriell wirken und sich somit perfekt für Allergiker eignen. Demnach findet Lyocell einen großen Anwendungsbereich: von Bekleidung, zu Unterwäsche bis hin zu Heimtextilien.

Leinwandbindung

Die Leinwandbindung auch unter den Namen Taft- , Tuchbindung oder im englischen als „Plain Weave“ bekannt, ist die älteste und einfachste der drei Grundbindungen des Webens. Ihren Ursprung hat diese Technik im Flechten und ist somit dessen Weiterentwicklung. Wie bei allen Webarten kommen auch hier Kette und Schuss zum Einsatz, die sich bei der Leinwandbindung miteinander abwechseln, das heißt: der Schussfaden geht über und unter dem Kettfaden hindurch. Somit bildet sich eine dichte Verkreuzung, die besonders fest und strapazierfähig ist. Es gibt verschiedene Varianten von Leinwandbindungen, die sich je nach Material und Anwendungsmöglichkeiten unterscheiden können: so beispielweise Musselin, Oxford oder Popeline.

Modern Fit

Die Fynch-Hatton Modern-Fit Produkte sind figurbetont geschnitten, jedoch nicht so körpernah wie Slim-Fit Artikel. Es ist eine zeitgemäße, moderne Schnittform für den modebewussten Mann. mehr dazu

Nachhaltigkeit

Unsere tief verankerten Werte leiten uns jeden Tag, unser Handeln nachhaltig zu hinterfragen und ganzheitlich zu verändern, denn Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Merkmal unserer Produkte! Wo wir aktuell stehen, wo wir hinmöchten und wie wir Nachhaltigkeit definieren kann hier nachgelesen werden.

O-Linie

Die O-Linie bezeichnet eine Silhouette, die an ein leicht gewölbtes O oder auch an ein Ei erinnert und ist daher im englischen als „Egg Shape“ bekannt. Dieser Schnitt kommt vor allem bei Frauenmode für Mänteln, Jacken und Kleidern zum Einsatz und verleiht der Körpermitte mehr Volumen. Demnach ist die O-Linie an den Schultern meist schmal, baut zur Taille hin mehr Fülle auf und wird zum Saum hin wieder etwas schmaler.

Piqué

Im deutschen auch Pikee geschrieben, ist ein Textilgewebe das durch seine einzigartige Struktur besticht, die als waffelartig bezeichnet werden kann. Piqué ist eins der klassischsten Stoffe für die Verarbeitung von Polos und T-Shirts, gehört zu den dichten Stoffarten und wird meist aus reiner Baumwolle gefertigt. Je nach Anwendungsbereich sind jedoch auch Materialmischungen möglich, oftmals in Kombination mit Polyester. Die Struktur des Stoffes ergibt sich durch die besondere Webart, bei der zwei Gewebeschichten übereinandergelegt werden – daher spricht man bei Piqué auch von Doppelgewebe. Piqué zeichnet sich durch seine robusten, atmungsaktiven und pflegeleichten Eigenschaften aus, weshalb der Webstoff bei uns vor allem für unsere Poloshirts zum Einsatz kommt.

Querstreifen

Querstreifen kommen in der Modewelt allgegenwärtig als Muster vor und haben sich zu einem zeitlosen Klassiker entwickelt. Die Querstreifen kommen ursprünglich aus dem maritimen Stil: früher wurden blau-weiß gestreifte Shirts oftmals von Matrosen getragen, um besser gesehen zu werden sollten sie über Bord gehen. Viele Schnitte und Farb-Gestaltungen orientieren sich heute noch an diesen klassischen Look, der ein Gefühl von Freizeit vermittelt. Auch in unserem Online-Shop findest du zahlreiche Variationen für Damen und Herren mit den angesagten Querstreifen.

Restricted Substances List

Die Restricted Substances List (RSL) im deutschen auch Liste eingeschränkt nutzbarer Substanzen genannt, dient dem Verbot oder der Beschränkung bestimmter chemischer Rückstände auf (Fertig-)Produkten, also chemischer Stoffe, denen VerbraucherInnen bei der Verwendung des Produkts ausgesetzt sein könnten. Dabei hilft eine RSL Unternehmen wie Fynch-Hatton dabei Gesetzgebungen und Initiativen einzuhalten, die Lieferkette zu regulieren und Rückrufe zu verhindern. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an RSL’s unterschiedlicher Marken, Herstellern und Initiativen, weshalb eine Orientierung an internationalen Normen wie beispielsweise dem Oeko-Tex Standard 100 dabei hilft die Industrieanforderungen effektiv zu erfüllen und dabei einheitliche Standards zu schaffen. Neben der RSL gibt es noch die Manufacturing Restricted Substance List (MRSL), die nicht nur chemische Rückstände am Endprodukt beachtet, sondern sich auch auf die eingesetzten Chemikalien im Rohstoff- und Herstellungsprozess bezieht. Die MRSL sorgt demnach für Abhilfe, da sie auf alle verwendeten Chemikalien in der gesamten Lieferkette abzielt. Auch hier gibt es international anerkannte Brancheninitiativen, die zur Standardisierung und Regulierung mitwirken, wie beispielsweise die ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) MRSL.

Slub Yarn

Der „Slub Yarn“ ist ein Garn welcher leichte Knubbel und Knoten aufweist, die als dickere, erhabene Fäden auf der Stoffoberfläche sichtbar sind. Diese „Unvollkommenheiten“ sind entweder ein natürliches Merkmal des Garns (insbesondere bei Naturfasern ergeben sich Unebenheiten) oder werden absichtlich erzeugt, um dem Stoff ein organisches, taktiles Aussehen und Gefühl zu verleihen.

Turtleneck

Der englische Begriff Turtleneck setzt sich aus „Turtle“ = Schildkröte und „Neck“ = Hals/Nacken zusammen, damit steht der Turtleneck für die klassische Form des Rollkragens und ist ein hochgeschlossener, schlauchartiger Kragen. Seit den 1950ern erfreut sich der Turtleneck großer Beliebtheit und wurde oftmals mit dem Künstlertypen assoziiert, die einen schicken, legeren Stil pflegten. Somit avancierte der Kragen zu einem Erkennungsmerkmal der Bohème, und ist bis heute ein beliebtes Basic, welches nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken ist.

U-Boot-Ausschnitt

Als U-Boot Ausschnitt bezeichnet man einen eher breiten Halsausschnitt der beide Schultern waagerecht miteinander verbindet. Dabei legt diese Form den Fokus auf die Schlüsselbeine und die Schulterknochen und ist die elegantere Variante eines klassischen Rundhalsausschnitts. Oftmals findet man den U-Boot Ausschnitt in Maritim inspirierten Strickteilen wieder, wie beispielweise in unserem Fynch-Hatton Damen Langarmshirt aber auch in eleganter Abendgarderobe.

Verhaltenskodex / Code of Conduct

Der Verhaltenskodex – im englischen Code of Conduct genannt, ist eine Art Regelwerk, die die Werte und Richtlinien für ein Unternehmen und dessen Mitarbeiter widerspiegelt. Der Code of Conduct ist freiwillig selbstbindend und definiert ethisches, soziales sowie rechtlich korrektes Verhalten im Unternehmen. Inhaltlich werden im Code of Conduct Themen wie zum Beispiel Korruptionsprävention, Diskriminierung oder auch Vereinigungsfreiheit geregelt.

Weben

Weben ist die Bezeichnung für die Verkreuzung von zwei Fadensystemen im 90 Grad Winkel, die Kette (Längsfäden) und dem Schuss (Querfäden). Beim Webverfahren wird das Schussgarn in das senkrechte Kettgarn eingefügt und dabei entsteht ein textiler Stoff, das sogenannte Gewebe. Das Weben kann mit einem Webstuhl oder auf einem Handwebstuhl erfolgen, wird allerdings heutzutage in der Regel auf Webmaschinen hergestellt. Die meisten gewebten Produkte werden in einer von drei Grundwebarten hergestellt: Leinwandbindung, Atlasbindung oder Köperbindung.

Zuschnitt

Im textilen Kontext bedeutet Zuschneiden das Ausschneiden der Kleidungsstücke aus Stofflagen mit Hilfe von Schnittschablonen (Markern). Im Allgemeinen wird die Schablone auf die oberste Lage eines Stoffes aufgelegt durch: aufgezeichnet, gesprüht, geklebt, geklippt, gepinnt oder per Laserstrahl angezeigt. Der Zuschnitt erfolgt häufig in 2 Phasen: dem Grobzuschnitt (Trennen der einzelnen Teile) und dem Feinzuschnitt (genaues Zuschneiden der einzelnen Formen). Der Präzisionsgrad hängt dabei vom Zuschneidewerkzeug ab und kann von manuellem Zuschnitt per Kreisschneider oder Geradmesserschneider bis hin zu voll automatischen Schneidwerk variieren.